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    Bad Sobernheim/Fellbach

    Cuvée-Wein aus Steinhardt bekommt Preis: Unter 1800 Weinen gehört er zu den besten Tropfen

    Das Weingut Bamberger aus Steinhardt hat bei der Verleihung des deutschen Rotweinpreises in der vergangenen Woche einen dritten Platz in der Kategorie der Cuvée-Weine erreicht. Ausgezeichnet wurde ein aus Cabernet-Dorsa-Trauben gekelterter Wein aus dem Jahr 2012, einem R Reserve.

    Christian Bamberger (rechts) freut sich über die Auszeichnung seines Cuvées R Reserve beim deutschen Rotweinpreis in Fellbach.  Foto: Jana Kay
    Christian Bamberger (rechts) freut sich über die Auszeichnung seines Cuvées R Reserve beim deutschen Rotweinpreis in Fellbach.
    Foto: Jana Kay

    Winzer Christian Bamberger freute sich: Drei seiner Weine in der Kategorie Cuvée kamen ins Finale, und er kam mit einem Spätburgunder aus einer Schloßböckelheimer Lage in die Endausscheidung. Die Trauben für seine Cuvée-Weine hingegen erntet der Steinhardter Winzer in Rheinhessen von gepachteten Anbauflächen. „Die Rotweine gehören an der Nahe immer noch zu den selteneren Sorten, auch wenn sie aufgrund des Klimawandels im Kommen sind“, meint Bamberger. Umso erfreulicher sei es, dass man sich so erfolgreich präsentieren konnte, findet er. Zuletzt stand ein Nahewein aus Guldental vor 23 Jahren bei den Spätburgundern ganz oben.

    Zum 31. Mal zeigte die Erzeugerelite, was auf hiesigem Terroir geht: von Pinot Noir bis zu St. Laurent. Im Anschluss an die Weinpräsentation ausgewählter Vorzeigewinzer stiegen die Sieger in der Alten Kelter in Fellbach auf die Bühne. Fernsehmoderatorin Nicole Then und Rudolf Knoll vom Vinumverlag, Pionier des deutschen Rotweinpreises, kommentierten die Leistungen der 24 Erst- bis Drittplatzierten in den sechs Wertungskategorien.

    In diesem Jahr hatten die Winzer insgesamt 1840 Weine an dem vom Magazin Vinum ausgerichteten Wettbewerb angemeldet und stellten sich einer 18-köpfigen Jury aus dem deutschen Weininstitut in Geisenheim in sechs Klassen zur Bewertung. Im Finale wurden insgesamt 475 Weine verkostet. Bei den Kategorien Spätburgunder und Cuvée gab es die meisten Teilnehmer, berichtet Rudolf Knoll vom Weinmagazin. „Die Cuvée-Weine haben sich zur zweitstärksten Weingruppe hinter dem Spätburgunder entwickelt“, erläutert der Fachredakteur. Deshalb war die Konkurrenz besonders groß: In der Endrunde standen 72 Cuvée-Weine auf den Tischen. Naherotweine seien im Finale sehr dünn gesät, erläutert Knoll. Dementsprechend lobte der Weinexperte Bamberger, dass der Steinhardter Winzer den Rotwein an der Nahe salonfähig mache. Von ehemals 15 Prozent steigerte sich der flächenmäßige Anteil roter Sorten in deutschen Anbaugebieten auf runde 35 Prozent – ein eindeutiger Indikator für die gestiegene Nachfrage.

    Bei der Preisverleihung seien dann die 24 Siegerweine bei einem Fünf-Gänge-Menü an die mehr als 300 Gäste der Veranstaltung angeschenkt worden, schildert Bamberger. Dafür habe sich der Aufwand gelohnt, schließlich habe man sich vor mehr als vier Monaten für die Preisverleihung angemeldet. sig

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