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    ICE heißt jetzt "Bingen": Regionalbahn bringt Tauf-Gäste zu spät

    Auf Twitter wurde gespöttelt, "Bangen am Bahnsteig" wäre wegen der Verspätung der bessere Name: In Bingen ist ein ICE auf "Bingen am Rhein" getauft worden - und wegen einer Verspätung im Regionalverkehr schafften es nicht alle ganz pünktlich.

    Bingen - Auf Twitter wurde gespöttelt, "Bangen am Bahnsteig" wäre wegen der Verspätung der bessere Name: In Bingen ist ein ICE auf "Bingen am Rhein" getauft worden - und wegen einer Verspätung im Regionalverkehr schafften es nicht alle ganz pünktlich.

    "Bingen am Rhein" heißt der ICE. "Bangen am Bahnsteig" war nur ein böser Vorschlag auf Twitter, weil die Grünen-Abgeordnete Pia Schellhammer passend mit Verspätungen zu kämpfen hatte...
    "Bingen am Rhein" heißt der ICE. "Bangen am Bahnsteig" war nur ein böser Vorschlag auf Twitter, weil die Grünen-Abgeordnete Pia Schellhammer passend mit Verspätungen zu kämpfen hatte...
    Foto: Pia Schellhammer

    Über 200 Züge sind bereits als Botschafter der Städte im täglichen Einsatz - jetzt hat auch die Stadt Bingen die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Den Namen der Stadt erhielt ein InterCityExpress der Baureihe 411 (ICE T). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Wiesbaden–Mainz– Dresden, Dortmund–Frankfurt–Wien und Berlin–Leipzig–Nürnberg–München.

    Bürgermeister Thomas Feser und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und Saarland, Udo Wagner, tauften den Zug auf „Bingen am Rhein“. Der neue Zugname ist zusammen mit dem Städtewappen auf dem Fahrzeug an beiden Seiten der Zugenden angebracht.

    „Die Stadt betrachtet die Taufe als Wertschätzung und ist stolz, dass ab heute ein ICE diesen Namen durch die Lande trägt“, unterstrich Bürgermeister Feser die Bedeutung des neuen Werbeträgers. Konzernbevollmächtigter Wagner ergänzte: „Unsere ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen zwischen den Städten." Allerdings gab es Problemchen mit dem Regionalverkehr - wie die aus Oppenheim kommende Grüne Landtagsabgeordnete Pia Schellhammer twitterte.

    Sechs Minuten zu spät war sie schließlich zur Taufe. "Es ging also noch. Ich wäre trotzdem gerne pünktlich gewesen."

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