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    KOBLENZ

    RheinVokal hat in Koblenz Profil gewonnen

    Seit 2005 gibt es das Festival RheinVokal - und abgesehen von einem einmaligen Abstecher nach Bad Ems wurde die Eröffnung stets in Koblenz gefeiert. So auch in diesem Jahr: Am 8. Juli kommt das Ensemble Ars Nova Copenhagen in die Basilika, am 23. Juli das SWR Vokalensemble.

    Experten in Sachen Arvo Pärt: Das Ensemble Ars Nova Copenhagen eröffnet  das RheinVokal-Festival am 8. Juli in der  Basilika St. Kastor in Koblenz.
    Experten in Sachen Arvo Pärt: Das Ensemble Ars Nova Copenhagen eröffnet das RheinVokal-Festival am 8. Juli in der Basilika St. Kastor in Koblenz.
    Foto: RheinVokal

    Koblenz - Seit 2005 gibt es das Festival RheinVokal - und abgesehen von einem einmaligen Abstecher nach Bad Ems wurde die Eröffnung stets in Koblenz gefeiert. So auch in diesem Jahr: Am 8. Juli kommt das Ensemble Ars Nova Copenhagen in die Basilika, am 23. Juli das SWR Vokalensemble.

    Die Konzerte in der Basilika St. Kastor gehörten von Anfang an bei RheinVokal dazu: Mehrfach wurde das Festival hier eröffnet, dabei stets live in SWR 2 übertragen. Trotzdem waren die Konzerte auch Sorgenkinder: Zu Beginn hatten die Planer des Festivals - aus Mangel an großen Konzertsälen am Mittelrhein - in St. Kastor große Chöre und Orchester aufgefahren. Für die Radioübertragung mit der ausgefeilten Aufnahmetechnik des SWR kein Problem, wohl aber für viele Zuschauer: Die vertrackte, hallige Akustik der Basilika ist für groß besetzte Konzerte denkbar schwierig. Auf vielen Plätzen gab es statt Genuss eher Klangbrei.

    Doch die Festivalplaner lernten schnell: Für kleiner besetzte Alte-Musik-Ensembles und A-cappella-Chöre ist der Raum nahezu ideal, wenn die Musiker mit dem Hall spielerisch umgehen und ihn in ihre Interpretationen einfließen lassen können - so konnte RheinVokal in St. Kastor über die Jahre deutlich an Profil gewinnen. Und genau darauf können sich die Konzertbesucher in Koblenz in diesem Festivalsommer gleich zweimal freuen: Am 8. Juli eröffnet RheinVokal den Konzertreigen mit einem Gastspiel des Ensembles Ars Nova Copenhagen. Geleitet wird es vom Sänger, Dirigent und Autor Paul Hillier, der intensiv über die Chormusik des estnischen Komponisten Arvo Pärt geforscht hat. Und folgerichtig stellt Hillier an diesem erneut live übertragenen Eröffnungsabend Werken von Arvo Pärt (darunter das berühmte Magnificat) Kompositionen aus der englischen Tudor-Zeit von Taverner, Byrd und Tallis gegenüber.

    Ein ganz besonderes Konzert ist auch am 23. Juli zu erwarten: Das SWR Vokalensemble Stuttgart, stets einer der wichtigsten Leistungsträger des Festivals, trägt spannende Bearbeitungen berühmter Orchesterwerke für Chor vor, darunter das "Urlicht" aus der dritten Sinfonie Gustav Mahlers und das "Adagietto" aus seiner Fünften, dazu Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier Johann Sebastian Bachs in der Bearbeitung von Heitor Villa Lobos. Ebenfalls Musik von Bach - "Komm, süßer Tod" - hat Knut Nystedt zu seinem berühmten Klangflächenwerk "Immortal Bach" montiert, und zum Text der Bachmotetten "Fürchte dich nicht" und "Der Geist hilft" hat Sven-David Sandström neue Musik geschaffen.    (cla)

     Karten und Info unter Telefon 02622/926 42 50 sowie unter www.rheinvokal.de

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