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Dietmar Brück zu den Dauerquerelen beim MDK: Niemand denkt an Mitarbeiter und Patienten

Der rheinland-pfälzische MDK hat gute Chancen, Geschichte zu schreiben. In keinem Landesverband dürfte derart viel Geld sinnlos verprasst werden: für Gutachten, für Rechtsstreitigkeiten, für Abfindungen.

Dietmar Brück kommentiert.
Dietmar Brück kommentiert.
Foto: Jens Weber

All das dürfte die Krankenversicherten Millionen kosten. Auch der Verschleiß an Spitzenpersonal ist rekordverdächtig. Das Dauerchaos beim Medizinischen Dienst würde Stoff für eine Seifenoper zur besten Sendezeit liefern. Nur wird hier die bittere Realität aufgeführt.

Der MDK ist zur Beute von Führungsfiguren im eigenen Haus, im Verwaltungsrat und den Krankenversicherungen im Hintergrund geworden, die nur noch an sich selbst und an ihre offenen Rechnungen denken. Mitarbeiter und Patienten scheinen ihnen vollkommen egal. Die Landesregierung wirkt wie ein hilfloser Zaungast, der vor Publikum die Fäuste ballt und sie dann resigniert in die Tasche steckt. Die MDK-Affäre ist ein gewaltiges Systemversagen. Solange sich aber niemand verantwortlich fühlt, wird es nur noch schlimmer werden.

E-Mail: dietmar.brueck@rhein-zeitung.net

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