Es gibt diesen Moment im Studium, in dem man zwischen Mensa und Seminar steht, das Handy in der Hand, und eine Meldung antippt, die einen wirklich interessiert. Dann erscheint die Paywall, und man tippt wieder weg. Für Studierende in Rheinland-Pfalz gehört dieser Moment ab sofort der Vergangenheit an.
Mit der Aktion „RZ+ für Studis 2026“ öffnet die Rhein-Zeitung mit ihren Heimatausgaben ihr komplettes digitales Angebot für alle, die an einer der teilnehmenden Hochschulen eingeschrieben sind: jeden Artikel auf rhein-zeitung.de, auch die hinter der Bezahlschranke, Podcasts, Spiele und Rätsel, lokale News und Nachrichten aus der Welt, Sport- und Freizeittipps. Kostenlos. So lange das Studium dauert, zunächst bis zum 30. September 2027.
„Wir wollen, dass junge Menschen erleben, was seriöser Journalismus für sie leisten kann – nicht als Pflichtlektüre, sondern als echter Mehrwert im Alltag.”
Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung und ihrer Heimatausgaben
Man braucht nur die Mailadresse der eigenen Hochschule. Formular ausfüllen, E-Mail bestätigen, lesen. Die Registrierung dauert keine zwei Minuten. Kein Probemonat, der sich still in ein Abo verwandelt, kein Kleingedrucktes, das erst nach dem Kaffee verständlich wird. Das Motto der Aktion ist zugleich ihr Programm: „Keine Kosten – volle News“.
Teilnehmen dürfen Studierende dieser neun Hochschulen:
- Bundesbank-Hochschule Hachenburg,
- Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz,
- Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (ehemals Cusanus Hochschule),
- Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz,
- Hochschule Koblenz,
- Umwelt-Campus Birkenfeld,
- Universität Koblenz,
- Vinzenz Pallotti University,
- WHU – Otto Beisheim School of Management,
- Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund.
Das ist ein Querschnitt durch die Bildungslandschaft des Landes: vom Polizeianwärter bis zur Betriebswirtin, vom Umweltingenieur bis zur Verwaltungsfachfrau. Was sie verbindet, ist die Frage, was vor ihrer Haustür passiert, in dem Land, in dem sie lernen, wohnen und oft auch bleiben.

Dahinter steckt mehr als Großzügigkeit. Eine Generation, die Nachrichten oft nur noch als Schnipsel im Feed erlebt, soll Journalismus als verlässliche Quelle kennenlernen – mit Einordnung, mit Haltung, mit dem Blick auf die eigene Region. Wer den Stadtrat versteht, versteht auch, warum seine Miete steigt. Wer die Lokalpolitik kennt, weiß, wo er mitreden kann. „Wir wollen, dass junge Menschen erleben, was seriöser Journalismus für sie leisten kann – nicht als Pflichtlektüre, sondern als echter Mehrwert im Alltag”, sagt Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung und ihrer Heimatausgaben.

Vom studentischen Leben im Uni-Großstädtchen Koblenz
Lernen und wohnen, feiern und Finanzen: Die Redaktion der Rhein-Zeitung berichtet in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt über studentische Themen in und um Koblenz. Wie kommt das? Und: Was ist geplant?
Möglich wird das auch, weil zwei Banken aus der Region mitziehen: die Westerwald Bank und die VR-Bank Rhein-Ahr-Eifel. Für beide ist es ein Engagement vor der eigenen Haustür, in dem Region, in dem ihre Kundschaft von morgen gerade studiert. „Wir möchten, dass junge Menschen unsere Region als einen Ort erleben, an dem sie etwas bewegen können. Die Zusammenarbeit mit der Rhein-Zeitung schafft dafür Raum: für neue Perspektiven, für Austausch und fürs Mitgestalten. Als Genossenschaftsbank vor Ort unterstützen wir das aus Überzeugung", sagt Jan-Erik Burkhard, Leiter Unternehmenskommunikation und Events der VR-Bank Rhein-Ahr-Eifel.

„Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank möchten wir Bildung und Teilhabe stärken und das Interesse an den Themen unserer Region und darüber hinaus fördern. Darum unterstützen wir das Projekt der Rhein-Zeitung. Denn der Zugang zu verlässlichen Nachrichten ermöglicht es jungen Menschen, sich eine fundierte Meinung zu bilden und informierte Entscheidungen zu treffen", ergänzt Julia Görg, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Westerwald Bank.
Und die Hochschulen? Für sie ist das Angebot ein Argument im Standortwettbewerb. „Demokratie braucht informierte Menschen. Dass unsere Studierenden kostenlos Zugang zu fundierter regionaler Berichterstattung erhalten, stärkt ihre Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden und das gesellschaftliche Leben in der Region aktiv mitzugestalten", sagt Stefan Wehner, Präsident der Universität Koblenz. red
Hinweis: Unterstützt wird das Angebot von der Westerwald Bank eG und der VR-Bank Rhein-Ahr-Eifel eG.
So geht’s – in drei Schritten
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