Wie RLPler gerufen werden
„Schängel“ bis „Schärjer“: So frech sind Ortsnecknamen
Die Niederlahnsteiner werden "Baareschesser“ genannt. In früheren Zeiten verrichteten sie ihr Geschäft in hölzernen Behältnissen
Die Niederlahnsteiner werden "Baareschesser“ genannt. In früheren Zeiten verrichteten sie ihr Geschäft in hölzernen Behältnissen, sogenannte "Baaren", um die Trinkwasserquellen nicht zu verunreinigen. Ortsnecknamen wie dieser sind in Rheinland-Pfalz sehr verbreitet. Wir haben uns auf die Suche gemacht – und sind vielfach fündig geworden.
Michael Stoll

Von „Schängel“ bis „Schärjer“, von Dudschläjer“ bis „Baareschesser“: Für viele Dörfer und Städte in Rheinland-Pfalz existieren Ortsnecknamen. Wir haben etliche zusammengetragen – und die oft kuriosen Geschichten dahinter recherchiert.

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Ortsnecknamen oder Spitznamen für bestimmte Orte haben teils eine lange Tradition. Am bekanntesten in Rheinland-Pfalz dürften die Koblenzer „Schängel“ oder die Andernacher „Bäckerjungen“ sein. Doch spöttische Uz- und Foppnamen entstanden auch andernorts, häufig im Dialekt, beschreiben und charakterisieren meist die Einwohner benachbarter Dörfer oder Städte.

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