Fundzahlen am Rhein explodiert
Hitzewelle lässt Landesarchäologen bis heute schwitzen
Deutlich mehr Funde als sonst sind der Koblenzer Landesarchäologie im zurückliegenden Hitzesommer aus dem Rhein gemeldet worden,
Deutlich mehr Funde als sonst sind der Koblenzer Landesarchäologie im zurückliegenden Hitzesommer aus dem Rhein gemeldet worden, darunter auch dieses Bruchstück eines sogenannten Bartmann-Krugs aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.
Stefan Schalles. GDKE Landesarchäologie Koblenz

Ob Bronzezeit-Armreif, Wrackteile eines Jagdflugzeugs oder Grabplattenfragmente. Der ausgetrocknete Rhein hat im Sommer rekordverdächtig viele historische Objekte preisgegeben. Für die Koblenzer Landesarchäologie Segen und Herausforderung zugleich.

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Für die Wirtschaft war es eine Katastrophe: Die extreme Dürre im Sommer samt Rekordniedrigwasser im Rhein legte die Binnenschifffahrt streckenweise lahm und verursachte Kosten in Milliardenhöhe. Die Archäologen im Land hingegen sahen – und sehen – sich infolge der Hitzewelle vor eine ganz andere Herausforderung gestellt: Mit dem Rückgang des Wassers nämlich explodierte auch die Zahl der historischen Funde in Deutschlands längstem Strom – nach ...

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