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Menschen brauchen Gemeinschaft. Business-Family-Konzept als Erfolgsrezept

Insbesondere durch die Corona-Krise haben Onlinekonferenzen, digitale Meetings oder sogar Freizeitaktivitäten wie beispielsweise Online-Weinproben mit hohem Tempo Einzug gehalten in unseren Alltag. Spannend ist es zu betrachten, dass viele Menschen sich nun – im Monat sechs nach Lock-down – immer mehr nach persönlichen sozialen Kontakten sehnen, sich auf Offline-Treffen freuen und gerne Menschen um sich haben, wenn auch mit dem gebotenen Abstand.

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Diese Sehnsucht nach Gemeinschaft ist allerdings überhaupt nicht ungewöhnlich, weil Menschen Gemeinschaftswesen sind – das zeigt sich bereits, wenn man in die frühe Geschichte der Menschheit schaut. Gemeinschaft ist lebenswichtig, manchmal sogar überlebenswichtig. Der Mensch wird erst im Du zum ich, schrieb 1924 der Philosoph Martin Buber und meinte damit, dass der Mensch seine Identität in Relation zu seiner Umwelt bildet. Erst das Aufeinandertreffen mit einem „Du“ ermöglicht die Bildung eines „Ich“ in Abgrenzung seiner Umwelt.

Unterstellt man nun die hohe Relevanz der Gemeinschaft, dann lohnt ein Blick auf die kleinste soziale Gemeinschaft – Familie. Jeder hat in der Familie seine Identität und seinen Platz, übernimmt Aufgaben und ist für den anderen da, man kann aneinander wachsen aber auch gegenseitige Rücksichtahme ist gefragt, jeder wird gehört und natürlich gibt es auch Konflikte die gemeinschaftlich ausgetragen werden. Wenn es Arbeitgeber schaffen, Grundwerte von Familie in den Arbeitsalltag zu übertragen entsteht Mitarbeiterbindung, denn es entsteht eine „Business-Family“. Konkret kann das ein Unternehmer beispielsweise umsetzen im Miteinander der Hierarchien – so wie ein Kind mit Themen zu Mutter oder Vater kommen kann und gehört wird, so kann der Mitarbeiter erwarten, bei der Firmenleitung Gehör zu finden und ernst genommen zu werden. Ebenfalls können Leiter für eine Kultur der Wertschätzung und Miteinander im Team einstehen, auch hier angelehnt an den Umgang mit Familienmitgliedern und nicht zuletzt vielleicht auch eine Tischgemeinschaft, bei der zwangloses Austauschen, Interesse füreinander Raum findet.

Das Business-Family-Konzept ist dabei absolut einfach anzuwenden : transferieren Sie doch einfach mal Ihre persönlichen Familienwerte in Ihre eigene Business-Family!

SWARCO Road Marking Systems

Die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK GmbH in Diez bildet seine Experten von morgen selbst aus und punktet mit starker Mitarbeiterbindung.

„Wir sind ein echtes Familienunternehmen, das inhabergeführt ist und Familie lebt“, ist Mario Nöllge stolz. Der 32-jährige Prokurist und kaufmännische Leiter in Diez ist mitverantwortlich für den Erfolg des Unternehmens. Die SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK GmbH vereint die Tradition eines Familienunternehmens mit den Vorteilen eines weltweit erfolgreichen Konzerns. Sie gehört zur SWARCO Road Marking Systems, die Produktionsstätten auf allen Kontinenten betreibt und ist somit Teil der SWARCO Gruppe mit weltweit rund 3.800 Mitarbeitern. Am Standort Diez werden Straßenmarkierungen gefertigt, wie sie etwa auf Autobahnen oder in Parkhäusern zum Einsatz kommen. „Sie begegnen uns jeden Tag auf den Straßen“ lacht Nöllge. In den Produktionshallen, in denen ein 43-köpfiges Team in Produktion, Labor und Büro arbeitet, präsentieren die Mitarbeiter stolz ihre Arbeit und geben Einblicke in den Produktionsprozess.

Besonders beeindruckend ist dabei die Treue des Teams zum Arbeitgeber. Durchschnittlich 15 Jahre sind die Mitarbeiter dort schon beschäftigt. Das ist in Zeiten hoher Fluktuation – speziell in produzierenden Unternehmen – ein starker Beweis für ein hervorragendes Arbeitsklima. Mario Nöllge ist selbst ein gutes Beispiel für erfolgreiche Mitarbeiterentwicklung und -bindung. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife hat er bei SWARCO Road Marking Systems zunächst eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert, durchlief nahezu alle Abteilungen und studierte noch nebenberuflich Betriebswirtschaft. „Wir sind mit den Mitarbeitern kontinuierlich im Gespräch, besprechen Entwicklungsmöglichkeiten und geben jedem unabhängig von seiner Ausbildung eine Chance zum Aufstieg“, erklärt Nöllge.

Ein Erfolgskonzept des Unternehmens ist auch die bewusste Übertragung von Verantwortung. Die Mitarbeiter werden motiviert, eigene Entscheidungen zu treffen und aus den Ergebnissen – egal ob positiv oder negativ – zu lernen. Vorstand und Divisionsleitung stehen zu dieser modernen Form des Teamworks. Sie sind regelmäßig selbst vor Ort, geben wichtige Informationen aus erster Hand weiter und stellen die Einbindung des Teams in alle Prozesse sicher. Selbst in Zeiten des Corona-Lockdowns fanden regelmäßige Video-Konferenzen zwischen Mitarbeitern und der Konzernleitung statt. Geschäftsleitung und Abteilungsleiter stehen ohnehin in engem Austausch. Tradition hat im Unternehmen auch die „stets offene Tür“ für die Anliegen der Mitarbeiter. Diese Form des direkten Employee Relationship Managements ist ein nachhaltiger Erfolgsfaktor der SWARCO LIMBURGER LACKFABRIK GmbH.

Auch die in vielen Unternehmen akuten Sorgen um den Nachwuchs an Fachkräften kennt man dort nicht. Aktuell sind drei Auszubildende in Diez beschäftigt – Tendenz steigend. „Unsere Mitarbeiter empfehlen uns als Arbeitgeber. Das ist die beste Werbung, die man sich als Unternehmen wünschen kann“, berichtet Nöllge und erklärt, dass die Abteilungen aktiv in die Auswahl der Bewerber involviert sind. „Sie suchen sich ihre Azubis selbst aus. Das schafft von Anfang an ein Gefühl der Verantwortung und Zugehörigkeit“, sagt Nöllge. So lässt sich Tradition und Konzernstruktur nachhaltig verbinden und erfolgreich in die Zukunft führen.