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Freund & Gissel gründen eigene Firma für IT-Dienstleistungen

Neugründung in Nastätten!

Sten Freund und Christian Gissel sind beide Anfang 30 und haben in 2020 ihre eigene Firma am Unternehmenssitz Nastätten gegründet. Beide kennen sich aus einer fast 10jährigen Tätigkeit bei großen IT-Dienstleistern, bei denen sie beide eine Menge Erfahrung in IT-Projekten, dem Aufbau von IT-Infrastrukturen und der Teamleitung sammeln konnten. Gissel wurde die Liebe für alles Digitale bereits in die Wiege gelegt. Sein Vater beschäftigte sich bereits vor 50 Jahren mit Robotertechnik und hat die Begeisterung für Mathematik und Technik weitergegeben.

Marco Ludwig (Stadtbürgermeister Nastätten), begrüßt zusammen mit Tanja Steeg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn mbH) die beiden Unternehmer Sten Freund und Christian Gissel (Mitte).
Marco Ludwig (Stadtbürgermeister Nastätten), begrüßt zusammen mit Tanja Steeg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn mbH) die beiden Unternehmer Sten Freund und Christian Gissel (Mitte).

Bei Freund führte der Weg über Freude an Elektrotechnik dann zu Systemanwendung. Auf die Frage, was die beiden motivierte, nun eine eigene Firma zu gründen, kamen die Antworten sehr spontan: „Wir haben hohe Ansprüche an das was wir tun und wir möchten für den Kunden die passende Lösung. Um das Ziel zu erreichen benötigt es intern gute Prozesse – und darauf haben wir nun 100prozentigen Einfluss!“ Das Angebotsportfolio der beiden Unternehmer erstreckt sich auf komplette Lösungen für Unternehmen, also Hard- und Softwarelösungen, Datensicherheit, Cloud-Lösungen, IT-Betreuung, Systemhaus-Lösungen, Speziallösungen und das Ganze mit einem kompletten Serviceangebot.

„Für unsere Vertragskunden gelten individuelle Bereitschafts- und Supportzeiten, abseits der üblichen Erreichbarkeiten“, berichten die beiden Unternehmer. Da die beiden bereits zum Start mit Mitarbeitern und Kooperationspartnern arbeiten, können auch passgenaue Lösungen für Verwaltungen oder Schulen angeboten werden „hier haben wir einen Kollegen an Bord, der Lehrer ist“, erklärt Gissel. „Den Kunden mit seinem Bedarf bereits zu Beginn gut zu verstehen ist für uns wichtige Basis unserer Arbeit“, ergänzt Freund.

Das Geschäftsmodell von Freund und Gissel zielt insgesamt sehr stark auf die Bedürfnisse der Kundenzielgruppe ab, diese beschreiben die beiden mit klassischem Mittelstand bis 100 Mitarbeiter aber auch Einzelhandel, Schulen oder Behörden. Das Unternehmen bietet beispielsweise für Firmen ab 5 Geräten eine monatliche Servicepauschale an, die Hilfe bei Softwareproblemen, Updates, sicherheitsrelevanten Themen oder auch Anwendersupport beinhalten. „Für die Dienstleistung oder Hilfe muss man in den meisten Fällen gar nicht mehr beim Kunden vor Ort sein“, so Freund. „Mittels Fernwartung oder On-Demand-Prozessen können wir Vieles oft bereits beheben, bevor der Kunde eine Störung überhaupt wahrgenommen hat“. Noch haben die beiden Jungunternehmer Kapazitäten frei. Das Konzept lässt gute Nachfrage erwarten.

Freund & Gissel IT-Systemhaus GmbH

Hasenläufer 32, 56355 Nastätten
Internet: www.freund-gissel.de
Telefon: +49 6772 95492 00
E-Mail: kontakt@freund-gissel.de

Unternehmensgründung in Deutschland – Zahlen, Fakten und Eigenschaften für den Weg

Aus der Krise erwachsen auch Chancen – glaubt man dieser alten Volksweisheit, so ist es erklärbar, dass 2020 – dem Jahr der Corona-Krise – sehr viele Unternehmensgründungen und Gründungsvorbereitungen zu verzeichnen sind. Gut eine halbe Million Gründer verzeichnet Deutschland derzeit pro Jahr (2019), davon starten gut die Hälfte zunächst als Selbständige im Nebenerwerb. Etwa 125000 davon sind Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung und die verbleibende Anzahl sind Kleinunternehmen (Quelle Statista). Grundsätzlich sind die Zahlen derer, die ins Unternehmertum starten seit 2001 in Deutschland rückläufig – vielleicht kann 2020 hier die Trendwende setzten, denn Wirtschaftsförderer, Steuerberater und auch Notare sprechen davon, dass deutlich mehr Gespräche und Termine zu Gründungen stattfinden.

Laut dem Deutschen Start-up-Monitor haben 41,3 Prozent der Gründer von Start-ups in Deutschland einen Hochschulabschluss in BWL, VWL oder einem verwandten Fach. 16,5 Prozent haben ein Studium im Bereich Informatik, Computer Science oder Mathematik absolviert. Nahezu die Hälfte der Gründer in Deutschland ist zwischen 25 und 34 Jahre alt. Die zweitgrößte Gruppe der Entrepreneure sind die 35- bis 44-Jährigen mit knapp 30 Prozent. Häufigstes Motiv für die Unternehmensgründung ist der Wunsch, die eigene Geschäftsidee zu verwirklichen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von Start-ups in Deutschland liegt bei 12,3. 80,4 Prozent der Start-ups in Deutschland wurden 2018 mit eigenen Ersparnissen finanziert. Einige Eigenschaften verbinden alle Gründer:

  • Leiten lassen von der Vision – nichts motiviert mehr als etwas zu tun, was man selbst für sinnvoll erachtet. Wer ein Problem identifiziert hat, für das das eigene Produkt oder die Dienstleistung eine Lösung bietet, der wird selbstverständlich an den Erfolg glauben.
  • Wissen und Erfahrung nutzen – meistens gründen Unternehmer in einem Bereich, in dem sie bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.
  • Konzentration auf die Umsetzung – eine tolle Idee sichert die Vorreiterrolle in einem Bereich, schafft Wettbewerbsvorteile und schafft Kundenbindung. Dazu gehört auch, dass das Produkt oder die Dienstleistung ganz klar den Nutzen für den Kunden aufzeigen sollte.
  • Das Eingehen von Risiken und Fehlertoleranz – eine Unternehmensgründung ist zunächst immer eine Reise ins Ungewisse, so kann eine Gründung für risikoscheue Menschen durchaus herausfordernd sein. Auch Toleranz für Fehler und Scheitern gehören natürlich dazu. Im Englischen gibt es den Begriff „fail forward“. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „vorwärts scheitern“, also die Eigenschaft Fehler als Teil des Prozesses zu erkennen.

Die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn mbH steht Unternehmern und Gründern im Rhein-Lahn-Kreis mit Rat und Tat zur Seite!