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Deutschlands größtes Krematorium seit 2001 auf Wachstumskurs!

Weiße Schilder mit der Aufschrift „Krematorium“, weisen den Weg zu diesem besonderen Ort, abseits der Ortschaft Dachsenhausen an den Rheinhöhen gelegen, eingebettet in weitläufige Natur. Der große Gebäudekomplex des Rhein-Taunus-Krematoriums bietet lichtdurchflutete, puristische Räume und verbindet auf eine besondere Weise Funktionalität mit Ästhetik.

Lesezeit: 3 Minuten

Ein Leichenwagen kommt die Zufahrtsstraße entlang, fährt unten in das Gebäude, dessen Tore sich bereits öffnen. Kameras haben das Fahrzeug angekündigt und ein Mitarbeiter steht schon bereit. „Unsere Kunden sind die Bestatter, beim Friedhof natürlich auch die Privatkunden“, erklärt Judith Könsgen, die 31jährige Tochter der Geschäftsführer Roswitha und Karl-Heinz Könsgen.

Das Rhein-Taunus Krematorium ist das mit deutlichem Abstand Größte in ganz Deutschland, bezogen auf die jährlich rund 30.000 Einäscherungen am Standort. Beschäftigt werden mittlerweile 60 Mitarbeiter und der Schichtbetrieb läuft gewöhnlich 24/6, also an 6 Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden. „Wenn der Bedarf da ist, dann sind wir auch sonntags da“, ergänzt Karl-Heinz Könsgen. Vor knapp 20 Jahren, im Jahr 2001, startete hier am Standort mit einem der ersten privat geführten Krematorien eine Dienstleistung, welche bis dahin nur von öffentlichen Trägern angeboten wurde. Drei Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen zum Start. Heute erstreckt sich das Einzugsgebiet von der holländischen Landesgrenze bis in den Süden Deutschlands. „Das zweitgrößte Krematorium hat etwa die hälftige Anzahl an Einäscherungen, die meisten anderen unter viertausend,“ erklärt der Geschäftsführer.

Es drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie man in einem Markt, der doch eigentlich wenig beeinflussbar ist, zu einem solchen Wachstum gelangen kann. „Es bedeutet nicht automatisch wirtschaftlich zu sein, nur weil gestorben wird“ erklärt Judith Könsgen und beschreibt das Erfolgsrezept: „Als wir damals mit unverstelltem Blick mit dem Krematorium starteten, war das eine Familienentscheidung. Wir haben uns professionelle Partner an die Seite geholt und gezielt darüber nachgedacht, was Bestatter als unsere Kunden brauchen und wie wir ihnen als Partner in der Ausübung ihrer Arbeit professionell und serviceorientiert an der Seite stehen können. Dieser Ansatz war ein Paradigmenwechsel in der Branche.“

Das Unternehmen konzentriert sich konsequent auf die Schlüsselaktivitäten. Mittlerweile sind auch viele Prozesse bereits kundenfreundlich digitalisiert, so dass ein Bestatter mögliche Terminfenster jederzeit online einsehen kann, in verschlüsselten Portalen sind Information zum Stand des Sterbefalls und der Kremation abrufbar. Und die von Beginn an gegebene Garantie, dass innerhalb von drei Tagen die Urne wieder beim Bestatter ist, hat – sofern alle Unterlagen vorliegen – weiterhin Bestand. Für den Transport der Urne bietet das Krematorium auch einen eigenen Fahrdienst an. So ist die Prozesskette komplett in einer Hand und besser steuerbar.

„Unsere Bestatter wissen, dass sie sich auf uns verlassen können“ sagt Judith Könsgen „wenn alles abgestimmt läuft, kann der Bestatter auch professionell mit den Hinterbliebenen agieren, und das wiederum ist seine Profession.“

Mut für neue Wege?

Wie man herausfindet, ob eine Geschäftsidee funktionieren kann? Business Modell Canvas – hilfreiche Methode für den Realitäts-Check.

Zeiten mit intensiven Veränderungen haben das Potenzial, Neues in Gang zu setzen, weil Menschen in diesen Zeiten gewöhnlich mehr fragen, hinterfragen. Diese Zeit bringt neue Geschäftsideen hervor oder die Anpassung bestehender Geschäftsmodelle. Egal, ob für neue Ideen oder Veränderung von Bestehendem – es lohnt, Plan und Strategie zu haben. Das Business ModelL Canvas (BMC), entwickelt von dem Schweizer Wirtschaftsinformatiker Alexander Osterwalder, gilt heute als eines der am häufigsten verwendeten Werkzeuge um das Geschäftsmodell und / oder eine Startup-Idee zu visualisieren, zu testen und herauszufinden, ob diese auch unternehmerisch sinnvoll ist.

Viele Experten sind mittlerweile der Meinung, das Business Model Canvas kann den veralteten Business Plan vollständig ersetzen. BMC besteht dabei aus neuen Fragestellungen, auf die Antworten gegeben werden müssen:

  1. Wer ist die Zielgruppe, konkret: wen soll die Geschäftsidee erreichen
  2. Welchen Nutzen hat der Kunde
  3. Welche Vertriebskanäle gibt es, wie erfolgt die Interaktion mit dem Kunden
  4. Wie gestalten wir unsere Kundenbeziehung – mit Neukunden, Bestandskunden, was sind hierbei die Ziele
  5. Welche Erlösquellen gibt es – wieviel Geld ist der Kunde bereit auszugeben? Wie erfolgen die Zahlungen
  6. Schlüsselressourcen – welche Räume, Maschinen, Personen, Finanzen und intellektuellen Ressourcen z. B. Wissen, Patente, etc. werden benötigt
  7. Schlüsselaktivitäten – Welche Handlungen sind notwendig um die Leistung zu gewährleisten, z. B. Produkte, Netzwerke, etc.
  8. schlüsselpartnerschaften – wer wird benötigt, damit das Geschäftsmodell funktioniert, Behörden, Lieferanten, Provider. etc.
  9. Kostenstruktur – welches sind die wichtigsten Kosten, welche Schlüsselressourcen kosten wie viel Geld?