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    Rheinland-PfalzModernisierungsschub fürs Tal: Buga 2031 soll digitale Vorzeigeschau werden

    Innenminister Roger Lewentz (SPD) sieht exzellente Chancen, dass die Bundesgartenschau im Jahr 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal stattfindet. "Die Entscheidung über die Vergabe der Buga 2031 wird Ende 2017 fallen", sagte er. Zuvor soll die offizielle Bewerbung im Herbst 2017 bei der DBG, der Deutschen Bundesgartenschau GmbH, erfolgen.

    Von unserem Redakteur Dietmar Brück

    Lewentz plädierte im Gespräch mit unserer Zeitung für eine Buga, die eine Kombination aus Blumen, Burgen und Hightech ermöglicht. Der Innenminister will das Großereignis nutzen, um der Mittelrheinregion einen Modernisierungsschub zu verleihen. Dazu gehört für ihn eine erstklassige Versorgung mit schnellem Internet. "Auf diese Weise können wir das Mittelrheintal nach vorne bringen", sagte er.

    Seiner Ansicht nach sind dringend wirtschaftliche Impulse vonnöten. Im Breitbandausbau sieht er den Schlüssel dazu. "Warum sollen großen Architekturbüros nicht vom Mittelrhein aus arbeiten?", meinte er. "Sie brauche vor allem große Datenvolumen. Die Region könnte zu einem Eldorado für Architekten werden." Lewentz sagte zu, sich innerhalb der Landesregierung für eine entsprechende Unterstützung der Mittelrheinregion stark zu machen.

    Zugleich will das Innenministerium in enger Absprache mit dem FDP-geführten Wirtschafts- und Verkehrsministerium den Bau der Mittelrheinbrücke vorantreiben. Mittlerweile verantwortet das Innenressort wieder die Landesplanung, die vergangene Legislaturperiode im Wirtschaftsministerin unter Führung von Eveline Lemke (Grüne) angesiedelt war. Der nächste Schritt zum Bau der Brücke ist das Raumordnungsverfahren, dass in absehbarer Nähe erarbeitet werden soll.

    Die Mittelrheinbrücke wird nach Einschätzung des Innenministers als kommunale Brücke gebaut - mit einer entsprechenden Landesförderung. Jeder Schritt werde gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium gegangen. Lewentz will in dieser Legislaturperiode erreichen, dass "die Planung nicht mehr umkehrbar ist". Die SPD verfolgt den Bau der Mittelrheinbrücke seit Jahren.

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