3400 Wohneinheiten gehören der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) Neuwied - Sanierungsprojekte gehören also zum Alltag. Galoppierende Baukosten sind nur eine der Herausforderungen, denen sich die GSG im 100. Jahr ihres Bestehens gegenübersieht. Im Redaktionsgespräch berichten Geschäftsführer David Meurer und Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Seemann, wie sich das Wohnungsbauunternehmen diesen stellt – und was es von der Politik fordert. Jörg Niebergall
Galoppierende Baukosten, unsichere Förderkulissen, dringend notwendige Klimawandelanpassungen: Die Herausforderungen für Wohnungsbaugesellschaften wie die GSG Neuwied sind riesig. So stellt sie sich diesen in ihrem 100. Jahr.
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Schätzungen zufolge fehlen etwa eine Million Wohnungen in Deutschland. Auch in Rheinland-Pfalz ist bezahlbarer Wohnraum knapp, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Die Stadt Neuwied ist da keine Ausnahme. Der Entwicklung stemmt sich die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft (GSG) entgegen – und zwar schon seit 100 Jahren.