Von der Sonderplanungszone bis zur Modellregion: Im politischen Mainz werden Vorschläge für den Wiederaufbau im Ahrtal gehandelt
Wiederaufbau im Ahrtal: Die Angst vor den bürokratischen Mühlen
Dieses Drohnenfoto vom 21. August aus Altenahr zeigt eindrucksvoll, welch gewaltiges Projekt der Wiederaufbau des Ahrtals bedeutet. Zerstörte Brücken, Straßen, Häuser und Versorgungseinrichtungen müssen wiederhergestellt werden. Dies zu koordinieren, ist eine Herkulesaufgabe. Foto: dpa
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Wie kann der Wiederaufbau im Ahrtal gelingen, und vor allem: Wie kann das möglichst schnell gehen? Vorschläge gibt es dazu auch aus dem politischen Mainz: eine Wiederaufbaugesellschaft, eine Sonderplanungszone oder gleich eine ganze Modellregion – in der Sondersitzung des Landtags vergangenen Dienstag fielen auch Vorschläge in Richtung Zukunftsplanung und Wiederaufbau.

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„Man müsste eine Sonderplanungszone ausweisen“, sagte FDP-Fraktionschef Philipp Fernis, der Bund sei nun gefragt, Ausnahmeregeln im Bauplanungsrecht für bestimmte Schadensgebiete zu schaffen. Das Problem im Ahrtal könnten sonst bürokratische Hürden und enorme zeitliche Verzögerungen beim Wiederaufbau sein, erläuterte Fernis im Gespräch mit unserer Zeitung.

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