Viele Anfragen bei der neuen Hygieneplattform "Topf secret" - Was Behörden und Gerichte in Rheinland-Pfalz davon halten
Wer darf in die Kochtöpfe schauen? Viele Anfragen bei der neuen Hygieneplattform „Topf secret“
Dampfende Töpfe
Symbolbild.
Jens Büttner. dpa

Rheinland-Pfalz/Berlin. Schimmelt es im Lieblingsrestaurant oder beim Bäcker um die Ecke? Wie hält es der Metzger oder der Supermarkt mit der Hygiene? Lebensmittelkontrolleure wissen das meist, sagten bisher aber nichts. Die Verbraucherorganisation Foodwatch und die Transparenzinitiative FragDenStaat wollen mit der deutschen Geheimniskrämerei aufräumen: Auf dem Onlineportal „Topf secret“ soll künftig notiert werden, wie appetitlich eine Pizzeria oder wie hygienisch eine Imbissbude bewertet werden. Aber diese Transparenz ist ein zähes Geschäft.

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„Topf secret“ ist im Januar gestartet – und mehr als 1200 Rheinland-Pfälzer haben bereits Anfragen geschickt. Bundesweit waren es sogar mehr als 26.000 Menschen. Doch es dauert, bis im Netz auch Antworten der Behörden zu lesen sind, zumal bundesweit Gastronomen vor Gerichten verhindern wollen, dass Kontrollberichte öffentlich werden.

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