„Ein guter Einfall ersetzt nicht die Arbeit“. Nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann“. Sätze wie in Stein gemeißelt. Sie stammen von Max Weber, einem der Gründungsväter der deutschen Soziologie und Wirtschaftsforschung. 1920 verstorben, wirkt sein Werk, das auch noch weitere wissenschaftliche Disziplinen umfasste, bis heute an vielen Stellen nach.
Grund genug für Ralf Kölbach, den Vorstandssprecher der Westerwaldbank, und Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, im gemeinsamen Podcast „RZ Business Talk“ sich einmal näher mit Weber zu befassen. „Was ihn unter anderem antrieb, war die Suche nach Gründen für Erfolg. Und Erfolge können wir aktuell ziemlich gut gebrauchen“, sagt Hennemann.
Mehr als nur der Ruf nach Mehrarbeit
Ralf Kölbach ergänzt: „Man darf Weber keinesfalls zu plakativ verengen, etwa auf das viel beschworene protestantische Arbeitsethos. Das wollen wir auch gar nicht. Gleichwohl hat uns Weber auch heute noch einiges zu sagen.“ Und das mit deutlich tieferer Grundierung als der eine oder andere Politiker, der in Kameras und Mikrofone spricht, dass die Deutschen nur wieder mehr arbeiten müssten, und dann gehe es schon wieder aufwärts mit der Wirtschaft.

„Weber war mit einer sehr großen Ernsthaftigkeit unterwegs, die wir an der einen oder anderen Stelle heute wieder gut gebrauchen könnten“, so Kölbach weiter. Und so wurde aus der Idee, eine Podcast-Folge zu ihm zu machen, Realität. Wohl wissend, dass es durchaus ambitioniert ist, mehrere Jahrzehnte Forschung in eine gute halbe Stunde Podcast zu packen. „Wir haben es trotzdem getan. Es geht uns ja wie immer vor allem um Denkanstöße und Impulse, nach dem Hören der Folge vielleicht noch ein Buch zu lesen oder einfach das Gehörte nachhallen zu lassen. Also wünschen wir allen Hörerinnen und Hörern auch diesmal viel Spaß und freuen uns über Feedback“, so Hennemann.












