Sitzenbleiben ist in den ersten beiden Grundschuljahren eigentlich nicht vorgesehen, dennoch ist es möglich. Doch ist das Hockenbleiben eigentlich noch zeitgemäß? Und was bedeutet es für das Selbstwertgefühl der Kinder, wenn sie zurückgestuft werden? Zwei Schulpsychologinnen des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz beantworten Fragen rund ums Sitzenbleiben. Julian Stratenschulte. picture alliance / dpa
Büffeln, was das Zeug hält – und am Ende doch Sitzenbleiben. Schon in der Grundschule kann das passieren. Was macht das mit dem Selbstwertgefühl? Schulpsychologinnen erklären, was das Hockenbleiben eigentlich für die Kinder bedeutet.
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Schlechte Bewertungen, Frust und am Ende vielleicht Sitzenbleiben: Mehr als 4500 Kinder haben laut einer Statistik des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums zu Beginn dieses Schuljahres eine Klasse in der Grundschule wiederholt. Doch hinter dieser Zahl steckt viel mehr – es geht nämlich um Kinder, die vielleicht das Gefühl haben, gescheitert zu sein.