Stein für Stein richten die Rentner den Gehweg in Ockenfels wieder her – das spart dem Ort rund 10.000 Euro. Foto: Sabine Nitsch Sabine Nitsch
Kreis Neuwied. Es gibt wahrscheinlich Tausende Rentner im Land, die ihren (Un-)Ruhestand dazu nutzen, ihre neu gewonnene Freizeit und immer noch existente Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Sie pflegen kleinere Grünflächen, halten Wanderhütten in Schuss oder stellen Ruhebänke auf. Doch was derzeit im kleinen Ockenfels (Kreis Neuwied) passiert, ist schon etwas Besonderes. Eine hoch aktive Rentnergilde – bei der auch der amtierende Bürgermeister Mitglied ist – betätigt sich in Sachen Tiefbau und erneuert mehrere Hundert Meter Bürgersteig. Das spart der Kommune gut 10.000 Euro.
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Die Baustelle ist ein 50 Jahre alter Gehweg an der Kreisstraße im Ort. Löcher sind entstanden, Pflastersteine stehen hoch und werden zu Stolperfallen. Geld für die Instandsetzung steht im klammen Haushalt nicht zur Verfügung. Also hatte Bürgermeister Kurt Pape, Mitglied der Ockenfelser Rentnergilde, seine Mitstreiter gefragt, ob sie nicht anpacken können.