Der 57-jährige Angeklagte erstach den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker - Jetzt geht es um die Frage der Schuldfähigkeit
Tödliches Messerattentat auf Fritz von Weizsäcker: Mordete der angeklagte Andernacher im Wahn?
dpa

Berlin/Andernach. Kaum begonnen, schon vorbei. Ganze sieben Minuten dauert der Auftakt des Prozesses um die tödliche Messerattacke gegen Fritz von Weizsäcker, jüngster Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, in Berlin. Genau sechs Monate zuvor soll ein 57-Jähriger aus Andernach den Chefarzt aus Hass erstochen und einen Polizisten, der dazwischenging, schwer verletzt haben. Der Angeklagte will sich zu den Vorwürfen äußern. Doch das geht nicht, weil der psychiatrische Sachverständige verhindert ist. In dem Prozess geht es auch um die Schuldfähigkeit des angeklagten Mannes.

Lesezeit 3 Minuten
Mord an dem Mediziner sowie versuchter Mord an dem Polizisten sind angeklagt. Der Angreifer habe den Mediziner heimtückisch und aus niederen Beweggründen getötet, heißt es in der Anklage. Die Staatsanwaltschaft geht bislang davon aus, dass der Mann bei den Taten psychisch krank gewesen ist, sie hält den ledigen Deutschen für vermindert schuldfähig.

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