Am Sonntag kannte der Jubel bei Jan Bollinger kaum Grenzen, auch AfD-Chefin Alice Weidel ließ den RLP-Spitzenkandidaten nach erfolgreicher Landtagswahl hochleben. Und doch mehren sich Anzeichen, dass Bollinger ein interner Machtkampf bevorsteht. Andreas Arnold. Andreas Arnold/dpa
Am Sonntag kannte der Jubel bei Jan Bollinger kaum Grenzen, auch AfD-Bundeschefin Alice Weidel ließ den Spitzenkandidaten nach erfolgreicher Landtagswahl hochleben. Und doch mehren sich Anzeichen, dass Bollinger ein interner Machtkampf bevorsteht.
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Jan Bollinger hat sich als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl für ein AfD-Rekordergebnis feiern lassen: 19,5 Prozent der Stimmen, so viele wie bisher nie in einem westdeutschen Bundesland. Dennoch hängt bei den Rechtsaußen angeblich der Haussegen schief – und kurz vor der geplanten Vorstandswahl der auf 24 Abgeordnete angewachsenen Landtagsfraktion steht ausgerechnet Wahltriumphator Bollinger zur Disposition.