Kurz nach der verlorenen Landtagswahl im März erklärten die damalige SPD-Landeschefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der abgewählte Ministerpräsident Alexander Schweitzer, dass Schweitzer die SPD in die Sondierungen und Koalitionsverhandlungen mit der CDU führen werde. Später kündigte Bätzing-Lichtenthäler ihren Rückzug vom Landesvorsitz an, Schweitzer ist jetzt kommissarischer Vorsitzender. Als solcher erhielt er nun ein Warnschreiben von Sozialdemokraten aus dem Kreis Mayen-Koblenz. Andreas Arnold/dpa
Nach dem Debakel bei der Landtagswahl fordert die SPD-Basis eine umfassende Aufarbeitung. Aus dem Kreis Mayen-Koblenz ist jetzt ein deutliches Warnschreiben bei Alexander Schweitzer in Mainz eingegangen. Was die Genossen kritisieren und fordern.
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Dreieinhalb Monate nach der verheerenden Wahlniederlage mehren sich innerhalb der SPD Rheinland-Pfalz die Stimmen, die vehement eine offene, umfassende und ernsthafte Aufarbeitung der Pleite vom 22. März fordern – und die Frage stellen, wer wie Verantwortung für den historischen Machtverlust übernimmt.