Nach Expertenanhörung geht es im Jugendausschuss erneut um die Errichtung eines "Childhood-Hauses": Schutz für junge Opfer sexualisierter Gewalt: Soll es in Rheinland-Pfalz ein „Childhood-Haus“ geben?
Eine Mitarbeiterin im Childhood-Haus demonstriert mit zwei Puppen in einem Puppenhaus, wie Kinder hier ihre Missbrauchserfahrung schildern. picture alliance/dpa/dpa-Zentral
In „Childhood-Häusern“ werden Kinder, die Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind, beraten, untersucht und befragt. Nach einer Expertenanhörung ging es nun im Jugend- und Familienausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags erneut um einen CDU-Antrag zur Errichtung eines solchen „Childhood-Hauses“. Doch die Ampel-Fraktionen sind skeptisch.
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Es gibt sie in Düsseldorf, Heidelberg, Leipzig, Hamburg und Berlin. Auch in Frankfurt soll im nächsten Jahr ein „Childhood-Haus“ eröffnen. Ein „Childhood-Haus“ ist eine Stätte, bei der Kinder und Jugendliche, die körperliche und sexualisierte Gewalt erleben mussten, alle wichtige Unterstützung erhalten – von der ersten Beratung, über die Anzeige bei der Polizei bis hin zur Vernehmung bei Gerichtsprozessen.