Der Bauplan des Westerburger Hilfskrankenhauses nimmt fast den kompletten Schreibtisch von Giesbert Wiethoff ein. Der 86-Jährige leitete zur Zeit des Kalten Krieges Übungen in der unterirdischen Klinik. Mit uns geht er auf Zeitreise. Dirk Eberz
Operieren im Untergrund: Im Keller der Westerburger Hauptschule verbarg sich vor der Wende eine Klinik, die im Kriegsfall Platz für bis zu 400 Patienten geboten hätte. Giesbert Wiethoff nimmt uns mit auf eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert.
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Giesbert Wiethoff breitet den Bauplan des Westerburger Hilfskrankenhauses vor sich aus. Die alte Zeichnung aus dem Jahr 1966 nimmt fast den kompletten Schreibtisch des 86-Jährigen ein. Auf gut 1,50 Meter Länge ist ein unterirdisches Labyrinth aus Gängen und Räumen zu erkennen, in dem im Krisenfall bis zu 400 Patienten versorgt worden wären.