Alter Modellprojekt zeigt Erfolge, auch in Neuwied - Doch zum Ende des Jahres läuft es aus - Wie steht es um die Finanzierung?
Modellprojekt zeigt Erfolge, auch in Neuwied: Gemeindeschwester plus will weitermachen

Christa Reutelsterz im Einsatz: Das Foto aus dem Jahr 2015 zeigt die damals erste rheinland-pfälzische Gemeindeschwester plus im Beratungsgespräch mit einem Senior. Mittlerweile steht fest, dass das Modellprojekt positive Wirkung entfaltet. Deswegen möchte Reutelsterz auch gern weitermachen.

dpa

Kreis Neuwied. Die Hochbetagten in Neuwied sind weiblich, haben oft wenig Geld, nehmen es mit ihren Medikamenten manchmal nicht so genau und wollen unbedingt zu Hause alt werden. Christa Reutelsterz hilft über 80-Jährigen ohne Pflegestufe schon seit knapp drei Jahren dabei. Sie hat eine der zwei Stellen als Gemeindeschwester plus im Kreis Neuwied bekommen – ein Modellprojekt des Landes Rheinland-Pfalz. Und wenn es nach ihr geht, soll es möglichst auch so bleiben.

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„Ich werde derzeit oft gefragt, ob ich noch da bin und ob es weitergeht“, erzählt Reutelsterz. Denn das Modellprojekt läuft Ende des Jahres aus. „Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass es weitergeht“, sagt sie. Im Mai hat der Kölner Professor Frank Schulz-Nieswandt das Projekt als erfolgreich bewertet.

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