Das Landeskriminalamt Mainz wird keine eigenen Labors zur Hautschuppenanalyse einrichten. Mit diesem DNA-Verfahren war der Mörder der US-Touristin Amy Lopez fast 32 Jahre nach dem Verbrechen auf der Festung Ehrenbreitstein doch noch überführt worden. Das Innenministerium greift in solchen Fälle weiter auf die Expertise der hessischen Nachbarn zurück. Alina Grünky. picture alliance/dpa
Winzige Hautschuppen haben die Ermittler im Fall Amy Lopez nach fast 32 Jahren auf die Spur ihres Mörders gebracht. Dazu haben sie auf Amtshilfe ihrer Kollegen beim LKA Wiesbaden zurückgegriffen. Eine eigene Abteilung in Mainz wird es nicht geben.
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Das Mainzer Innenministerium sieht derzeit keine Notwendigkeit, ein eigenes Verfahren in Rheinland-Pfalz aufzubauen, das auf die Untersuchung mikroskopisch kleiner DNA-Spuren wie etwa Hautschuppen spezialisiert ist. „Für die aktuell anfallenden Fragestellungen können wir auf die Expertise bereits etablierter und hoch spezialisierter Einrichtungen zurückgreifen“, erklärt Pressesprecher Florian Krempel auf Anfrage unserer Zeitung.