Im Koblenzer Landgericht schweigt der 32-jährige Angeklagte zu den Vorwürfen. Er soll seine Ex-Freundin mit 23 Messerstichen in Neuhäusel bei Koblenz getötet haben. Foto: Thomas Frey/dpa Thomas Frey. picture alliance/dpa
Einem 32-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin (21) am 9. Dezember 2022 mit 23 Messerstichen auf einem Pendlerparkplatz in Neuhäusel bei Koblenz getötet zu haben. Die Anklage lautet am Koblenzer Landgericht auf Mord, der Angeklagte schweigt. Am jüngsten Prozesstag ist klar geworden, dass das Opfer im Dezember schon einen neuen Freund hatte. Eine Eifersuchtstat also?
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Laut Anklageschrift soll der 32-Jährige jedenfalls auf die Wiederbelebung der Beziehung zu seiner Ex-Freundin gehofft, ihr am mutmaßlichen Tattag auch ein entsprechendes Angebot unterbreitet haben. Der 32-Jährige soll jedoch gezielt zwei Messer zu dem Treffen mitgenommen haben – für den Fall, dass die 21-Jährige, die ebenfalls beim Bund war, Nein sagt.