Asylpolitik Ein Landrat möchte kriminelle Afghanen fortschicken - Das Land würde zustimmen - Es passiert: nichts
Landrat möchte kriminelle Afghanen fortschicken: Warum Straftäter nicht abgeschoben werden

Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) in Ingelheim: Dass zwei kriminelle Afghanen nicht dort untergebracht oder bereits abgeschoben sind, liegt in beiden Fällen an Verfahrensfragen – vermutlich sehr zum Unmut vieler Rheinland-Pfälzer.

dpa

Germersheim/Mainz. Ein afghanischer Flüchtling trennt sich von seiner Freundin. Er bedroht sie. Es kommt zur Freiheitsberaubung. Der Mann ist hochaggressiv. Gerade unter Alkoholeinfluss ist er unberechenbar, neigt zu handfester Gewalt. Verfahren wegen Körperverletzung sind anhängig. Er kam als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling (UMA) nach Deutschland. Seine Duldung ist abgelaufen. Der Fall spielt in der Südpfalz, im Landkreis Germersheim.

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„Erschreckende Parallelen zum Fall Kandel“, erkennt der zuständige Landrat Fritz Brechtel in einem Schreiben an das Mainzer Integrationsministerium. In Kandel hatte ein UMA seine Ex-Freundin Mia mit einem Messer erstochen. Während der Mörder von Mia in Untersuchungshaft sitzt, befindet sich sein Landsmann auf freiem Fuß.

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Rheinland-Pfalz

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