Turandot (im weißen Gewand: Elza van den Heever) in ihrem Pekinger Palast, der an der Oper Frankfurt eher an ein gewaltiges Gefängnis erinnert. Bernd Uhlig/Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt ergänzt Puccinis Fragment „Turandot“ um einen neuen Prolog: Die Produktion ist musikalisch glänzend und szenisch kühl gelungen in einer konsequenten Deutung, die die berühmte Leerstelle des Werks freilegt, ohne sie zu füllen.
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Als Giacomo Puccini im November 1924 an den Folgen einer Strahlenbehandlung seines Kehlkopfkrebses starb, hinterließ er nicht nur einige der bis heute meistgespielten Opern des Repertoires – allen voran „Tosca“, „La Bohème“ und „Madama Butterfly“ –, sondern auch ein Sorgenkind: das Fragment seiner letzten Oper „Turandot“.