Opernpremiere Frankfurt
Turandots Rätsel bleibt ungelöst
Turandot (im weißen Gewand: Elza van den Heever) in ihrem Pekinger Palast, der an der Oper Frankfurt eher an ein gewaltiges Gefä
Turandot (im weißen Gewand: Elza van den Heever) in ihrem Pekinger Palast, der an der Oper Frankfurt eher an ein gewaltiges Gefängnis erinnert.
Bernd Uhlig/Oper Frankfurt

Die Oper Frankfurt ergänzt Puccinis Fragment „Turandot“ um einen neuen Prolog: Die Produktion ist musikalisch glänzend und szenisch kühl gelungen in einer konsequenten Deutung, die die berühmte Leerstelle des Werks freilegt, ohne sie zu füllen.

Lesezeit 3 Minuten
Als Giacomo Puccini im November 1924 an den Folgen einer Strahlenbehandlung seines Kehlkopfkrebses starb, hinterließ er nicht nur einige der bis heute meistgespielten Opern des Repertoires – allen voran „Tosca“, „La Bohème“ und „Madama Butterfly“ –, sondern auch ein Sorgenkind: das Fragment seiner letzten Oper „Turandot“.

Ressort und Schlagwörter

KulturKultur