Opernpremiere Koblenz
Starker „Fidelio“ im akustischen Niemandsland
Großes Finale für "Fidelio" mit Tatjana Hölbing (links) und weiteren Beteiligten der konzertanten Neuproduktion von Beethovens e
Großes Finale für "Fidelio" mit Tatjana Hölbing (links) und weiteren Beteiligten der konzertanten Neuproduktion von Beethovens einziger Oper im Koblenzer Theaterzelt.
Isa Steinhäuser

Regen, Sturm und eine ausgefallene Seilbahn begleiteten die Koblenzer „Fidelio“-Premiere. Musikalisch gelingt ein bemerkenswerter Abend, dessen Wirkung jedoch von der Zeltakustik merklich ausgebremst wird. 

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Als das Theater Koblenz einst seinen Spielplan für die nun endende Saison ankündigte, stellte sich unter anderem die Frage: Warum ausgerechnet schon wieder „Fidelio“? Ludwig van Beethovens einzige Oper gilt nicht ohne Grund als schwieriges Werk. Sie verlangt nach außergewöhnlichen Stimmen, Regisseure ringen seit ihrer Entstehung mit dem sperrigen Dialogtext, um die Freiheitsbotschaft des Stücks in die jeweilige Gegenwart zu übersetzen.

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