Zwischen Matsch und Dosenravioli spielen sich bei Rock am Ring die wildesten Campingplatz-Geschichten ab. Nicht nur auf dem Infield, also dem Konzertgelände, spielt die Musik – erst die Atmosphäre auf dem Zeltplatz macht für viele Menschen das Festival-Erlebnis komplett.
Offiziell beginnt Rock am Ring zwar am Freitag. Viele reisen aber schon einige Tage vorher an. Aber wie überlebt man eigentlich sechs Tage Festival-Camping? Wie wappnet man sich für das wechselhafte Eifel-Wetter? Und was hat es mit so manch einer skurrilen Zeltplatz-Tradition auf sich?
Biermesse und Bootycamp zu Gast
In „RZ-Spezial: Der Rock am Ring Survival Guide“ geben die beiden Hosts Kim Fauss und Hannah Klein Antworten auf genau diese Fragen. Eine von ihnen ist selbst erfahrene Ringrockerin, plaudert aus dem Festival-Nähkästchen und hat den ein oder anderen hilfreichen Tipp auf Lager.
Doch die beiden Hosts sind in dieser Folge nicht allein. Sie haben Besuch von Gästen aus bekannten Ring-Camps. Der Bierpapst höchstpersönlich meldet sich zu Wort. Er ist einer der Mitbegründer der Biermesse. Die findet seit knapp zehn Jahren an allen Festivaltagen morgens um 10 Uhr auf Campingplatz C1 statt.

Was dann auf der Biermesse passiert? Das kann selbst der Bierpapst nicht in Worte fassen. Er sagt: „Die Biermesse lebt vollkommen von der Spontaneität der Gemeinde.“ Es wird gesungen, gepredigt – und geheiratet. Die Biermesse lockt täglich zwischen 300 bis 400 Ringrocker an.
Ebenfalls so etwas wie Legendenstatus bei Rock am Ring hat das Bootycamp. Die Camp-Mitglieder kommen aus ganz Deutschland. Rock am Ring ist wie nach Hause kommen für sie, das Camp eine „zweite Familie“.
Im Bootycamp geht es laut her – und wild. Eigene Trinkspiele mit strikten Regeln stehen auf der Tagesordnung. Trotz all dem Spaß steht für die Bootycamp-Mitglieder eine Regel an erster Stelle: „Behandelt alle mit Respekt, wir machen es auch.“
Mehr über den Camping-Livestyle bei Rock am Ring gibt es in „RZ Spezial: Der Rock am Ring Survival Guide“. Jetzt reinhören!










