Ein großer Wurf an der Oper Frankfurt: Matthew Wilds Neudeutung der Wagner-Oper überzeugt sowohl szenisch als auch musikalisch
Oper Frankfurt: Richard Wagners Tannhäuser als schwuler Professor an einem katholischen US-College
Die Wartburg ist ein Unihörsaal in der neuen Frankfurter Produktion von Richard Wagners Oper „Tannhäuser“. Foto: Barbara Aumüller
Barbara Aumüller

Frankfurt. Der Sängerwettstreit auf der Wartburg findet im Hörsaal statt - und Tannhäuser ist als US-amerikanischer Professor während der McCarthy-Ära in einen jungen Mann verliebt in der umjubelten Premiere der szenisch und musikalisch sehr starken Neuproduktion der Wagner-Oper.

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Aus der Wartburg mit ihrem Wettstreit der mittelalterlichen Minnesänger ist der Hörsaal einer katholischen Universität in Kalifornien geworden, um das Jahr 1960. Als Star unter den Professoren dürfen wir uns einen gewissen Heinrich von Ofterdingen vorstellen, der einige Jahre zuvor für seinen Roman „Montsalvat“ mit dem Pulitzer-Preis geehrt wurde, dann aber aus der Öffentlichkeit verschwand.

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