„Die großen Fische fressen die kleinen“, 1570 gestochen von Pieter van der Heyden, gehört zu den bekanntesten Druckgrafiken nach einer Zeichnung Pieter Bruegels In der ebenso grotesken wie detailreichen Szene wird ein altes Sprichwort zum Sinnbild für Macht, Gier und die Ausbeutung der Schwächeren. Norbert Miguletz/Städel Museum/Staatliche Graphische Sammlung München
Die Gemälde Peter Bruegels sind weltberühmt, seine Druckgrafiken werden kaum gezeigt. Das Frankfurter Städel widmet den satirischen, rätselhaften Blättern des Renaissancekünstlers eine feine Schau voller Witz, Schrecken und Gesellschaftskritik.
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Die fast 500 Jahre alte „Hoffnung“ steckt voller Anspielungen und Rätsel. Im Bildzentrum balanciert eine Frau auf einem Anker inmitten von tosenden Wassermassen. Sie hat Spaten und Sichel in der Hand, die Symbole für Anbau und Ernte. Auf dem Kopf trägt sie einen Bienenkorb, der ein süßes Leben verspricht.