Auf Einladung des Neuen Kunstvereins Mittelrhein (NKVM) haben Alex Müller und Verena Issel im ehemaligen Rasselstein-Magazin in Neuwied eine riesige begehbare Zeitung entworfen. Patrick C. Haas
Im ehemaligen Rasselstein-Magazin haben Alex Müller und Verena Issel eine riesige Installation entworfen. Auf dem Weg hindurch begegnen einem zentrale Fragen, eine bedrückende Bestandsaufnahme – und die Chance, es künftig besser zu machen.
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Man muss sich erst einmal zurechtfinden in diesem Labyrinth, orientieren in dem Parcours, der sich über den steinernen Boden der kargen Industriehalle erstreckt. Wer hier wandelt, passiert Skulpturen und Parkbänke, Stahlrohre und Holzflächen, dazwischen bedruckte Teppiche mit düsteren Schlagzeilen wie „Ende der Zunft – Diese Berufe sterben wegen KI“ oder „Verklingen der Stimmen – Stille als System“.