Giesela Strömann lebt in Boppard direkt am Schienennetz. Ihr Lebensgefährte Alfons Volk bietet ihr Zuflucht, wenn es in ihrem Haus zu laut wird. Jona Heck
Die Lautstärke eines Rockkonzerts erlebt Gisela Strömann aus Boppard bis zu 250 Mal am Tag. Wenn die Güterzüge an ihrer Haustür vorbeirauschen, vibriert das gesamte Mauerwerk. Die Situation im Rheintal wird im Sommer noch schlimmer.
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Wenn Gisela Strömann aus Boppard abends ins Bett geht, weiß sie, dass sie definitiv nicht durchschlafen wird. „Das ganze Haus vibriert, es herrscht ein ohrenbetäubender Lärm. Ich stehe senkrecht im Bett, das ist wie Folter“, erklärt die Rentnerin.