Umwelt
Diesel-Pipeline: Polizei vermutet keine politische Sabotage
Ausgelaufenes Öl stoppt Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal
Ob ein Schaden für die Umwelt entstanden ist, weiß man noch nicht. (Symbolbild)
Jonas Walzberg. DPA

In einem Industriepark im Hunsrück ist aus einer Pipeline Diesel ausgetreten. Die Polizei ermittelt zunächst in alle Richtungen, geht jetzt aber von Einzeltätern aus.

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Wiebelsheim (dpa/lrs) - Im Industriepark in Wiebelsheim (Rhein-Hunsrück-Kreis) ist eine unterirdische Dieselpipeline beschädigt worden. Die Polizei vermutet, dass unbekannte Täter die Pipeline manipulierten, um Diesel abzupumpen. Bei dem Vorfall war am Mittwoch eine große Menge Treibstoff ausgelaufen. Die Feuerwehr beseitige den Gefahrenstoff in einem Großeinsatz.

Nach ersten Ermittlungen hätten sich keine Hinweise auf einen politisch motivierten Sabotageakt ergeben, erklärte die Polizei am Donnerstag. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen und bitte um Zeugenhinweise. Ob es zu Umweltschäden kam, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen.

Nach Angaben der Verwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises lief der Kraftstoff bis zur Schließung der Leckage vor allem über einen nahegelegenen Bach ab. Im Zuge des Vorfalls kam es demnach zu Geruchsbelästigungen. Eine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260312-930-804589/3

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