Die Bischöflichen Weingüter Trier verbindet eine lange Geschichte mit Trier, der Kirche und dem Wein. Güterdirektorin Julia Lübcke gibt Einblicke in jahrhundertealte Keller, große Lagen an Mosel, Saar und Ruwer und die Bedeutung kirchlicher Weinbautradition. Für Julia Lübcke ist „Güterdirektorin“ der Bischöflichen Weingüter in Trier die bisher „schönste Position“ ihrer beruflichen Laufbahn. Bei „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, spricht sie über die Besonderheiten eines Weinguts in Kirchenbesitz und warum der Scharzhofberg in Wiltingen der größte Schatz des Weinguts ist.
In Wuppertal aufgewachsen kam Julia Lübke im Weinhandel ihrer Eltern zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung. Ihr eigener Weg in die große Welt des Weins fiel in eine Zeit des Aufbruchs in Deutschlands Weinbranche. Dem Weinbaustudium in Geisenheim folgte praktische Erfahrung im Rheingau.
Als Marketingexpertin und Einkäuferin für einige der großen Weinimporteure in Deutschland arbeitete sie mit einigen der besten und berühmtesten Weingüter der Welt zusammen. Mitten in der Corona-Zeit übernimmt sie als neue Güterdirektorin der Bischöflichen Weingüter in Trier die Mammutaufgabe, die drei Weingüter des Bistums Trier neu aufzustellen. Mit den Hosts René Harth und Kristine Bäder spricht sie über die Besonderheiten eines Weinguts in kirchlichem Besitz, welche besondere Bedeutung die alten Fuderfässer im 30.000 Quadratmeter großen Keller haben und wie man bei 120 Hektar Weinbergen den Überblick behält.
Der kirchliche Hintergrund der Bischöflichen Weingüter prägt die Arbeit der Güterdirektorin. Mit dem Bischof verkostet sie regelmäßig und sucht in jedem Jahrgang den Messwein aus. Er spiegelt sich aber auch in einem besonderen Wertekanon wieder. „Wertschätzung für unsere Mitarbeiter ist uns wichtig“, sagt Julia Lübke über den Gemeinschaftsgedanken und das Miteinander im Weingut. Das ganze Gespräch gibt es im Podcast „Kork & Schrauber“ - jetzt reinhören.
Kork & Schrauber
Folge 1, 25. April: Zur Lage des Deutschen Weins – Steffen Schindler
Folge 2, 9. Mai: Aufsteiger am Mittelrhein – Christina Muders vom Weingut Fetz
Folge 3, 23. Mai: Wein, Kirche und Kellergeheimnisse – die Bischöflichen Weingüter Trier
Folge 4, 6. Juni: Deutscher Freundeskreis der Weinetiketten-Sammler - Prof. Euler
Folge 5, 20. Juni: Gelebte Nachhaltigkeit im Weinbau – Sonja Ostermayer
Folge 6, 4. Juli: Kein Wein – Alternative zum entalkoholisierten Wein – Wolfgang Schäfer
Folge 7, 18. Juli: Neu an der Saar – Peter Thehlen, Weinmanufaktur Petershof
Folge 8, 1. August: Neuerfindung nach der Katastrophe an der Ahr – Oliver Swiatek
Folge 9, 15. August: Anarchistischer Wein – Florian Weingart
Folge 10, 29. August: Renommee von der Nahe Stefan Rumpf vom Weingut Kruger-Rumpf
Alle Folgen gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkschrauber











