Wein, Kirche und Traditionen
Die Rolle der Bischöflichen Weingüter Trier
Kristine Bäder und René Harth haben in Folge drei von "Kork & Schrauber", dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, Julia Lübcke (Mitte
Kristine Bäder und René Harth haben in Folge drei von "Kork & Schrauber", dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, Julia Lübcke (Mitte) zu Gast.
Christian Mack

Welche Bedeutung hat die Kirche noch für den Weinbau? Und wie führt man Weintradition in die Zukunft? Bei „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, ist Julia Lübcke, die Güterdirektorin der Bischöflichen Weingüter in Trier, zu Gast.

Lesezeit 2 Minuten

Die Bischöflichen Weingüter Trier verbindet eine lange Geschichte mit Trier, der Kirche und dem Wein. Güterdirektorin Julia Lübcke gibt Einblicke in jahrhundertealte Keller, große Lagen an Mosel, Saar und Ruwer und die Bedeutung kirchlicher Weinbautradition. Für Julia Lübcke ist „Güterdirektorin“ der Bischöflichen Weingüter in Trier die bisher „schönste Position“ ihrer beruflichen Laufbahn. Bei „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, spricht sie über die Besonderheiten eines Weinguts in Kirchenbesitz und warum der Scharzhofberg in Wiltingen der größte Schatz des Weinguts ist.

In Wuppertal aufgewachsen kam Julia Lübke im Weinhandel ihrer Eltern zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung. Ihr eigener Weg in die große Welt des Weins fiel in eine Zeit des Aufbruchs in Deutschlands Weinbranche. Dem Weinbaustudium in Geisenheim folgte praktische Erfahrung im Rheingau.

Als Marketingexpertin und Einkäuferin für einige der großen Weinimporteure in Deutschland arbeitete sie mit einigen der besten und berühmtesten Weingüter der Welt zusammen. Mitten in der Corona-Zeit übernimmt sie als neue Güterdirektorin der Bischöflichen Weingüter in Trier die Mammutaufgabe, die drei Weingüter des Bistums Trier neu aufzustellen. Mit den Hosts René Harth und Kristine Bäder spricht sie über die Besonderheiten eines Weinguts in kirchlichem Besitz, welche besondere Bedeutung die alten Fuderfässer im 30.000 Quadratmeter großen Keller haben und wie man bei 120 Hektar Weinbergen den Überblick behält.

Der kirchliche Hintergrund der Bischöflichen Weingüter prägt die Arbeit der Güterdirektorin. Mit dem Bischof verkostet sie regelmäßig und sucht in jedem Jahrgang den Messwein aus. Er spiegelt sich aber auch in einem besonderen Wertekanon wieder. „Wertschätzung für unsere Mitarbeiter ist uns wichtig“, sagt Julia Lübke über den Gemeinschaftsgedanken und das Miteinander im Weingut. Das ganze Gespräch gibt es im Podcast „Kork & Schrauber“ - jetzt reinhören.

Kork & Schrauber

Folge 1, 25. April: Zur Lage des Deutschen Weins – Steffen Schindler

Folge 2, 9. Mai: Aufsteiger am Mittelrhein – Christina Muders vom Weingut Fetz

Folge 3, 23. Mai: Wein, Kirche und Kellergeheimnisse – die Bischöflichen Weingüter Trier

Folge 4, 6. Juni: Deutscher Freundeskreis der Weinetiketten-Sammler - Prof. Euler

Folge 5, 20. Juni: Gelebte Nachhaltigkeit im Weinbau – Sonja Ostermayer

Folge 6, 4. Juli: Kein Wein – Alternative zum entalkoholisierten Wein – Wolfgang Schäfer

Folge 7, 18. Juli: Neu an der Saar – Peter Thehlen, Weinmanufaktur Petershof

Folge 8, 1. August: Neuerfindung nach der Katastrophe an der Ahr – Oliver Swiatek

Folge 9, 15. August: Anarchistischer Wein – Florian Weingart

Folge 10, 29. August: Renommee von der Nahe Stefan Rumpf vom Weingut Kruger-Rumpf

Alle Folgen gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkschrauber 

Ressort und Schlagwörter

Rheinland-PfalzWeinbau

Top-News aus der Region