Bisher endet die A1 bei Kelberg irgendwo im Nirgendwo. Aber schon bald wird eine ein Kilometer lange Baustraße in die Lücke getrieben. Bei den Geländeuntersuchungen wurde jetzt ein uralter Kalkbrennofen entdeckt, der wahrscheinlich aus der Römerzeit stammt. Kevin Rühle. Kevin Ruehle
Rasten Autofahrer bald auf den Spuren der Römer? Trierer Archäologen sind an der künftigen Trasse der A1 bei Dreis-Brück auf einen uralten Ofen gestoßen, der demnächst ausgebuddelt und untersucht werden soll. Was das für die Bauarbeiten bedeutet.
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In der Eifel schlummert seit Jahrhunderten ein historischer Schatz. Mitten in einem Feld irgendwo bei Dreis-Brück. „Direkt unter der Ackerkrume“, erklärt der Trierer Archäologe Lars Blöck gegenüber unserer Zeitung. Ohne es zu wissen, sind Generationen von Landwirten einfach arglos darüber hinweggepflügt.