Meinung zu Venezuela
Der Grat zwischen Retter und Räuber ist schmal
Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung
Kevin Ruehle

War das das Ende des Völkerrechts? Nach dem Einsatz des US-Militärs in Venezuela scheint keine empörte Schlagzeile zu groß. Sie werden dem Thema aber nicht gerecht. Stattdessen empfiehlt sich der Blick in die Geschichte und in den Spiegel.

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Der Angriff der USA auf Venezuela war ein kalt kalkulierter Bruch des Völkerrechts. Mit diesem Satz ist alles gesagt – und gleichzeitig nichts. Was genau ist denn jetzt „gestorben“? Worin besteht denn der plötzliche „Epochenbruch“? Die Antworten auf solche Fragen liegen in den Augen des jeweiligen Betrachters.

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