Russische Bedrohung
Bunker gesucht: Wer zahlt für neue Schutzräume?
Der Regierungsbunker in Ahrweiler ist mittlerweile ein Museum. Auch die meisten anderen Schutzräume sind längst entwidmet. In Rh
Der Regierungsbunker in Ahrweiler ist mittlerweile ein Museum. Auch die meisten anderen Schutzräume sind längst entwidmet. In Rheinland-Pfalz sind gerade mal fünf geblieben. Eigentlich sollten sich die Kommunen nach Plänen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn schon seit März wieder auf die Suche nach potenziellen Objekten machen, in die sich die Menschen im Ernstfall retten könnten. Aber das Konzept des Bundesinnenministeriums lässt weiter auf sich warten. Es hakt wie so oft an der Finanzierung.
Thomas Frey. picture alliance/dpa

Im Kalten Krieg war Rheinland-Pfalz mit einem Netz von Bunkern überzogen. Geblieben sind gerade mal fünf Schutzräume für 1066 Menschen. Angesichts der russischen Bedrohung sollten wieder geeignete Objekte gesucht werden. Aber es geht nicht voran.

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Beim Bevölkerungsschutz hat Rheinland-Pfalz im Ernstfall eine offene Flanke. Knapp vier Millionen Menschen stehen momentan gerade mal 1066 Plätze in fünf Bunkern zur Verfügung. Das Berliner Innenministerium lässt sich dennoch trotz der russischen Bedrohung viel Zeit mit einem neuen Schutzraumkonzept.

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