Recherchen des Redaktionsnetzwerks „Correctiv“ zu Remigrationsplänen in der AfD lösten im Januar 2024 deutschlandweit Proteste aus. Auch in Koblenz gingen Tausende auf die Straße. Wir sprachen mit einem „Correctiv“-Journalisten über den aktuellen „Doxing“-Verdacht gegen einen AfD-nahen Koblenzer (Archivbild). Thomas Frey/dpa. picture alliance/dpa
Keine andere Partei nutzt das Internet so rigoros als Schlachtfeld der Auseinandersetzung mit ihren Gegnern wie die AfD. Eine Frontbegehung mit Marcus Bensmann, Senior Reporter des Recherchenetzwerks „Correctiv“.
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Einschüchterung und Denunziation scheinen die AfD sowie ein Teil ihrer Anhänger und Unterstützer als legitime Mittel der Auseinandersetzung mit Gegnern zu betrachten. Ein aktueller „Doxing“-Fall aus Koblenz könnte dafür einen weiteren Beleg liefern: Ermittelt wird gegen einen 35-jährigen, AfD-nahen Koblenzer, unter anderem wegen des Verdachts der „gefährdenden Verbreitung personenbezogener Daten“.