Pirmasens (dpa) – Stundenlange Suchaktion mit Happy End: Im Grenzgebiet bei Roppeviller in Frankreich und dem Pfälzerwald ist ein 83 Jahre alter Wanderer gerettet worden. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.
Demnach war der Mann am Donnerstag von Roppeviller in Richtung der Altschlossfelsen aufgebrochen. In einem schwer begehbaren Gelände sei der 83-Jährige gestürzt und habe sich eine Kopfverletzung zugezogen. Nach Angaben der Polizei war er noch in der Lage, einen Notruf bei den französischen Behörden abzusetzen.
Daraufhin begann eine großangelegte Suchaktion deutscher und französischer Rettungskräfte, bei der unter anderem Drohneneinheiten, Spezialhunde und Polizeihubschrauber eingesetzt wurden.
Revierförsterin hilft beim Auswerten von Aufnahmen
Eine Kombination aus lokaler Expertise und Technik habe den Durchbruch gebracht, hieß es. Zunächst wurden mit Hilfe der zuständigen Revierförsterin die Aufnahmen einer Wildkamera ausgewertet und der Wanderer an einem Hochsitz gesichtet. Eine Wärmebilddrohne erkannte danach tatsächlich einige hundert Meter von dem Hochsitz entfernt eine Wärmesignatur im dichten Unterholz. Dort fanden die Einsatzkräfte den Vermissten kurz nach Mitternacht.
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