Hardy, der in einem unscheinbaren Ort im Westerwald lebt, berichtet von seinen traumatischen Erlebnissen: von Edmund Dillinger, einem Täternetzwerk und Übergriffen auf einem versteckten Parkplatz. Michael Illjes
Als der Skandal um den Missbrauchspriester Edmund Dillinger öffentlich wurde, stand der Verdacht sofort im Raum: Hinter Dillinger verbirgt sich ein ganzes Täternetzwerk. Jetzt berichtet ein Opfer davon. Die katholische Kirche schweigt – und zahlt.
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Erinnerungen beginnen mit Details. Zum Beispiel mit einer blauen Hausnummer 18. Mit Kopfsteinpflaster auf dem Bürgersteig. Mit einem Bahnhof, der vom Haus aus zu sehen ist. Und mit einem großen Kronleuchter „mit diesen speziellen Lampenschirmen“ – in diesem Haus in Friedrichsthal im Saarland.