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Rheinland-Pfalz

Punkt am Himmel sorgt für Rätselraten: Es war ein Gasballon

Was ist das für ein Ballon über der Region? Das fragten sich mehrere Beobachter am Donnerstagvormittag. Die Spekulationen schossen ins Kraut. Es dürfte sich aber um einen Gasballon handeln, der bei schönem Wetter unterwegs ist.

Zahllose Menschen wunderten sich: Er sah so ganz anders aus als die Ballons, die man sonst am Himmel sieht. Es handelt sich aber nicht um einen Wetterballon, es ist ein Gasballon. Philippe Fiedler gelang über Liebenscheid im Westerwald schließlich dieses Foto.
Zahllose Menschen wunderten sich: Er sah so ganz anders aus als die Ballons, die man sonst am Himmel sieht. Es handelt sich aber nicht um einen Wetterballon, es ist ein Gasballon. Philippe Fiedler gelang über Liebenscheid im Westerwald schließlich dieses Foto.
Foto: Philippe Fiedler

Die RZ hat beim Flugplatz Koblenz-Winningen nachgefragt – auch im dortigen Tower hat man den Ballon bemerkt und ihn sich per Fernglas genauer angeschaut. Vermutlich handelt es sich um einen Gasballon, hieß es.

Der Unterschied zu einem Heißluftballon ist, dass die Hülle rund ist und nicht mit ständig zu heizender Luft, sondern mit einem Gasgemisch befüllt wird, das für den Auftrieb sorgt. Die Hülle ist auch komplett geschlossen. Gasballon-Fahrer nutzen gern eine besonders gute Witterung wie am heutigen Donnerstag, um die aufwendige und teure Füllung ihres Ballons zu nutzen, um Strecke zu machen. Weil Helium und Wasserstoff viel mehr Tragkraft haben als erhitzte Luft, kann das Volumen des Ballons viel kleiner seiner. Deshalb vermuteten auch viele Menschen einen Wetterballon in dem Punkt am Himmel. Einen Zusammenhang mit der 3. Kölner Ballon-Woche, die derzeit läuft, gibt es nicht. Dort gehen nach Angabend er Veranstalter keine Gasballons in die Luft.

Gasballons können dann unabhängig von der Thermik den ganzen Tag in der Luft sein – in völliger Stille, weil kein Brenner im Einsatz ist. Der Ballon zog auch über Stunden langsam weiter über den Westerwald Richtung Osten. Auf Facebook gab es die Meldung, den Ballon auch zuvor in der Nähe des Nürburgrings gesichtet zu haben. Um aufzusteigen, muss der Ballon zunächst per Lkw mit Gas befüllt und dann Ballast abgeworfen werden. Zum Sinken muss über ein Ventil oben am Ballon Gas abgelassen werden.

In den sozialen Netzwerken trieb die Entdeckung die Scherzbolde an: Die Vemutungen gingen von "Ufo" über "Google" bis hin zur NSA. Den Vogel schoss die Theorie ab: Das Sommerloch könnte sich materialisiert haben. tim/law

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