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Wie bewegt man viele zur Corona-Impfung? Bereitschaft sinkt – auch wegen Horrormeldungen über Nebenwirkungen

Von Christian Kunst, Anja Garms
Corona-Impfung
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Impfung. Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa
Lesezeit: 4 Minuten

Wer die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken zu Berichten über die Corona-Impfung liest, der ahnt, dass neben der größten Massenimpfung aller Zeiten ein vielleicht noch größeres Mammutprojekt auf Politik und Gesellschaft wartet: eine erfolgreiche Impfkommunikation. Wie also kann die Impfbereitschaft hochgehalten werden – der Schlüssel im Kampf gegen Corona –, obwohl es eine Flut von (Falsch-)Meldungen über Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Impfstoffe schon gibt und noch mehr davon geben wird?

Von April bis Dezember ist die Impfbereitschaft der Bürger je nach Umfrage von 70 auf 50 Prozent gesunken. Längst machen Berichte über Narkolepsie (Schlafkrankheit) als Nebenwirkung nach der Schweinegrippe-Impfung vor etwas mehr als zehn Jahren die Runde. Oder es wird behauptet, dass der mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer ins Erbgut eingreift. Größtmögliche Transparenz ...