Archivierter Artikel vom 25.02.2011, 14:28 Uhr
Hunsrück

Tierquälerei in Forst: Warum wurde Hunsrücker Bauer nicht kontrolliert?

Im Fall eines Landwirts aus dem Kreis Cochem-Zell, der bis zu 160 Rinder und Schweine auf seinem Hof im Hunsrück verhungern ließ, haben offenbar Kontrollmechanismen versagt.

Seit 2008 hatte niemand von offizieller Seite den Hof des Bauern in Forst/Hunsrück überprüft.
Seit 2008 hatte niemand von offizieller Seite den Hof des Bauern in Forst/Hunsrück überprüft.

Hunsrück. Im Fall eines Landwirts aus dem Kreis Cochem-Zell, der bis zu 160 Rinder und Schweine auf seinem Hof im Hunsrück verhungern ließ, haben offenbar Kontrollmechanismen versagt.

Wie die Kreisverwaltung Cochem-Zell mitteilte, fanden gesetzlich vorgeschriebene Untersuchungen durch einen Hoftierarzt seit 2008 nicht mehr statt. Weil der Bauer einen Teil seiner Tiere im Wald und nicht, wie vorgeschrieben, bei einer Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgte, haben auch deren Mitarbeiter keinen Alarm schlagen können.

Gegen den Bauern läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.