Archivierter Artikel vom 05.02.2015, 05:37 Uhr
Remagen

Rolandsbogen am Abgrund

Die südliche Mauer des Remagener Denkmals Rolandsbogen soll bis Ende des Jahres für 500 000 Euro saniert werden. Doch die Arbeiten werden sich nun deutlich verzögern.

Der Rolandsbogen ist das verbliebene Fenster der einstigen Burg Rolandseck und steinernes Wahrzeichen der Rheinromantik.
Der Rolandsbogen ist das verbliebene Fenster der einstigen Burg Rolandseck und steinernes Wahrzeichen der Rheinromantik.
Foto: Vollrath

Teile von Stützmauer, Treppe und Podest sind rund zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Frost und Feuchtigkeit haben offenbar einen zu hohen Druck auf die Mauer ausgeübt. Verletzt wurde bei dem Absturz niemand.

Nun sollen extra angefertigte Stahlnetze die Abbruchstelle sichern, die Mauer soll danach saniert werden.

Auf dem Plateau befindet sich neben einem Standesamt auch ein Restaurant. Die Betriebsferien der Gaststätte sollten an Aschermittwoch mit einem großen Fischessen beendet werden. Daraus wird nun nichts.

Ein neuer Termin ist für Ostern angesetzt, wenn ein provisorischer Aufgang durch den Weinberg errichtet ist. Denn der eigentliche Fußweg ist während der gesamten Sanierung gesperrt.