Archivierter Artikel vom 02.12.2015, 22:02 Uhr
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Westerwald

Mord auf B 49? Jetzt spricht der Geisterfahrer

Er flüchtete vor der Polizei, raste nahe Limburg von der Autobahn 3 in falscher Richtung auf die Bundesstraße 49 – und tötete bei einer Frontalkollision eine Frau (21). Jetzt hat der Westerwälder Geisterfahrer Heiko K. (45) im Mordprozess am Landgericht Limburg geschildert, wie es dazu kam: Er raste in Panik über den Standstreifen, betätigte Warnblinkanlage und Lichthupe, wollte einem Auto ausweichen – und rammte ein anderes. „Es ging alles sehr schnell.“ Das Auto des Opfers wurde gegen dessen Fahrtrichtung 23 Meter über die Straße geschleudert. Im Gefängnis behauptete K. später: Die Frau habe sich selbst töten wollen, da sie ihm nicht auswich und absichtlich auf ihn zusteuerte.

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