Mainz

In Mainz ist ein Kongress gegen sexuelle Ausbeutung gestartet – Ackermann: „Deutschland ist das Bordell Europas“

„Ich bin eine Überlebende“, sagt Mickey Meji. 14 Jahre lang lebte die Südafrikanerin als Prostituierte, neun Jahre auf der Straße, fünf Jahre brauchte sie für den Ausstieg. „Es war keine freie Wahl, und es machte keinen Spaß. Es ging allein ums Überleben“, sagt Meji unserer Zeitung: „Prostitution ist weder Sexarbeit noch eine freiwillige Sache.“ Sie gründete und leitet heute die Organisation Kwanele – Embrace Dignity, die 700 Frauen aus sieben südafrikanischen Provinzen vertritt. Und sie kämpft dafür, dass Prostitution verboten wird. „Wir brauchen Gesetze, die Frauen schützen, anstatt sie auszubeuten“, fordert Meji: „Unsere Stimme muss gehört werden.“

Gisela Kirschstein Lesezeit: 2 Minuten
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