Archivierter Artikel vom 24.07.2021, 12:00 Uhr

Fast 1,3 Millionen Euro: Leserinnen und Leser der Rhein-Zeitung spenden Rekordsumme für Flutopfer an HELFT UNS LEBEN

Die Millionengrenze war schon am Donnerstagmittag erreicht. Und am Freitag betrug die Summe auf dem Spendenkonto von HELFT UNS LEBEN bereits 1.295.292,79 Euro. Ein Ende der Hilfsbereitschaft ist noch nicht abzusehen. Da ist es nur allzu verständlich, dass die Freude bei Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende der Hilfsorganisation der Rhein-Zeitung, groß ist. Gleichzeitig betonte sie aber am Freitag im Gespräch mit der Redaktion: „Natürlich sind wir überwältigt. Die Solidarität unserer Leserinnen und Leser mit den Opfern des Hochwassers ist ohne Beispiel. Aber trotzdem ist das am Ende kein Wettlauf um eine möglichst hohe Summe. Wir sind für jeden Euro dankbar und werden in Kürze darüber entscheiden, wie wir die uns anvertrauten Gelder einsetzen werden.“

Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, und Thomas Regge, Geschäftsführer des Mittelrhein-Verlages, freuen sich über die enorme Spendenbereitschaft unserer Leserinnen und Leser.
Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, und Thomas Regge, Geschäftsführer des Mittelrhein-Verlages, freuen sich über die enorme Spendenbereitschaft unserer Leserinnen und Leser.
Foto: Jens Weber

Zu diesem Zweck, so Lewentz-Twer weiter, führe man bereits Gespräche mit Politik und Wirtschaft in der Ahrregion: „Wir stehen bei unseren Leserinnen und Lesern in der Verantwortung, das Richtige zu tun. Jeder Spender und jede Spenderin kann sich auf uns verlassen.“

Thomas Regge, Geschäftsführer des Mittelrhein-Verlages, in dem die Rhein-Zeitung und ihre Heimatausgaben erscheinen, zeigte sich am Freitag ebenfalls erfreut über den Spendeneingang: „Das zeigt, wie sehr wir als Zeitung und Medienhaus in den Köpfen und Herzen der Menschen verankert sind.“

Diese Verbundenheit bewähre sich gerade auch in schweren Zeiten: „Wir stehen immer zu unserer Region, nicht nur, wenn die Zeiten einfach sind. Das zeichnet uns aus.“ Den Menschen in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten sicherten Manuela Lewentz-Twer und Thomas Regge Verbundenheit und Beistand zu: „Es ist ein unfassbares Ereignis, das vielfältiges Leid und große Not verursacht hat. Wir denken an diejenigen, die jetzt trauern oder nicht wissen, wie es weitergehen soll. Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um einen kleinen Teil der Not zu lindern und dafür zu sorgen, dass der Wiederaufbau so rasch wie möglich beginnen und Gestalt annehmen kann. Und wie immer geht bei uns jeder Cent dahin, wo er gebraucht wird.“