Archivierter Artikel vom 20.04.2010, 09:24 Uhr

Ersatzkarte kostenlos – Kunde sollte 21 Euro für Fehler der Bank zahlen

Rheinland-Pfalz. Sollen Kunden für den Ärger mit falsch programmierten Geldkarten auch noch Gebühren berappen? 21 Euro stellte eine rheinland-pfälzische Sparkasse für den Ersatz einer Kreditkarte in Rechnung. Ein bedauerlicher Einzelfall, wie das betroffene Institut erklärt.

Rheinland-Pfalz – Sollen Kunden für den Ärger mit falsch programmierten Geldkarten auch noch Gebühren berappen? 21 Euro stellte eine rheinland-pfälzische Sparkasse für den Ersatz einer Kreditkarte in Rechnung. Ein bedauerlicher Einzelfall, wie das betroffene Institut erklärt.

Hintergrund: Wegen eines Programmierfehlers streikten zu Jahresbeginn bundesweit Geldkarten. Sie funktionierten nur, wenn man den Sicherheitschip überklebte. Nach wochenlangem Testen sollten sich die Karten einfach selbst umprogrammieren, wenn sie in einen Geldautomaten gesteckt werden. Dass dies nicht immer funktionierte, bemerkt der Kunde oft aber erst Wochen später. Dann muss eine Ersatzkarte her. In diesen Fällen ist es ratsam, die Geldinstitute an die Zusage von kostenlosem Ersatz zu erinnern. (us)