Archivierter Artikel vom 26.07.2019, 23:19 Uhr
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Droht das Aus für Kunstrasenplätze? Großer Wirbel um kleines Granulat

Existenzgefahr für Fußballvereine oder Panikmache im Sommerloch? Das derzeit angeblich drohende Aus für Kunstrasenplätzen mit Plastikgranulat löst Sorgen aus. Noch ist die Sachlage aber vor allem eines: unklar. Fest steht nur, dass die Europäische Kommission sogenanntes Mikroplastik, kleine Kunststoffteilchen mit einem Durchmesser unter fünf Millimetern, verringern will, weil es umweltschädlich ist. Deshalb führt die Europäische Chemikalienagentur (Echa) eine Befragungen durch, welche Auswirkungen es hätte, wenn weniger Mikroplastikgranulat eingesetzt wird. Und hier kommt der Sport ins Spiel. Denn Mikroplastik wird unter anderem als Füllmaterial für Kunstrasen auf Fußballplätzen genutzt. Droht den Plätzen mit Granulat deshalb das baldige Aus? Die EU beschwichtigt. Unsere Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen zum Aufregerthema.

Von dpa/Markus Kuhlen Lesezeit: 5 Minuten
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